Heizstromvergleich 2026: Jetzt günstigen Strom für Wärmepumpe und Nachtspeicher sichern

Vergleiche jetzt die besten Heizstromtarife und reduziere deine Heizkosten! Finde günstige Tarife für Wärmepumpen und Nachtspeicherheizungen – perfekt abgestimmt auf deinen Verbrauch.

TÜV-geprüfter Vergleich
ab 20 Ct/kWh
Einfacher Wechsel
3.000 kWh 7.500 kWh 10.000 kWh
5.000 kWh 7.500 kWh 10.000 kWh
Tarifpiraten24-Tipp

Ein Anbieterwechsel spart im Schnitt 300–500 € pro Jahr bei Heizstrom. Nutze unseren Heizkostensparrechner, um deine persönliche Ersparnis in Sekunden zu berechnen – oder vergleiche direkt oben die besten Tarife.

Was ist Heizstrom?

Heizstrom ist Strom, der ausschließlich zum Betrieb einer elektrischen Heizung genutzt wird – vor allem für Wärmepumpen und Nachtspeicherheizungen. Im Gegensatz zu normalem Haushaltsstrom wird Heizstrom über einen separaten Stromzähler gemessen und zu einem eigenen Tarif abgerechnet.

Der entscheidende Vorteil: Heizstrom ist günstiger als Haushaltsstrom. Während du für normalen Strom aktuell im Schnitt 37 Ct/kWh zahlst, liegt Heizstrom bei 22–27 Ct/kWh. Der Grund dafür sind niedrigere Netzentgelte und eine gedeckelte Konzessionsabgabe für Heizstrom.

Gemütliches Wohnzimmer mit effizienter Heizung – mit dem richtigen Heizstromtarif sparst du bares Geld
Wärmepumpe

Nutzt Umgebungswärme aus Luft, Erde oder Wasser. Sehr effizient – aus 1 kWh Strom werden 3–5 kWh Wärme. Verbrauch: 3.500–6.500 kWh/Jahr.

→ Mehr zu Wärmepumpenstrom

Nachtspeicherheizung

Speichert nachts günstig Wärme und gibt sie tagsüber ab. Höherer Verbrauch als Wärmepumpen: 8.000–15.000 kWh/Jahr. Doppeltarif (HT/NT) empfohlen.

→ Mehr zu Nachtspeicherstrom

Voraussetzung: Separater Zähler

Um Heizstrom nutzen zu können, brauchst du einen separaten Heizstromzähler – getrennt vom Haushaltsstrom. Nur dann kannst du den günstigeren Heizstromtarif abrechnen. Falls du noch keinen separaten Zähler hast, lässt sich dieser über deinen Netzbetreiber nachrüsten. Die einmaligen Kosten von 50–100 € rechnen sich in der Regel schon im ersten Jahr.

Was kostet Heizstrom 2026?

Die Heizstrompreise variieren je nach Anbieter, Region und Tarifmodell erheblich. Zwischen dem teuersten Grundversorgungstarif und dem günstigsten Alternativanbieter liegen oft 10–15 Ct/kWh Unterschied – bei 6.000 kWh Verbrauch sind das bis zu 900 € im Jahr.

Grundversorgung

35–42 Ct

pro kWh · Teuer, weil automatisch zugeordnet

Günstige Alternativanbieter

22–27 Ct

pro kWh · Nach einem Wechsel über den Vergleich

Normaler Haushaltsstrom

~37 Ct

pro kWh · Zum Vergleich (Ø Neukunden 2026)

Berechne deine persönliche Ersparnis mit unserem Heizkostensparrechner – du siehst sofort, wie viel du beim Wechsel sparst. Den günstigsten Tarif für deine PLZ findest du direkt über unseren Vergleich oben auf dieser Seite.

Heizstrom-Verbrauch nach Wohnfläche

Wie viel Heizstrom du brauchst, hängt von deinem Heizungstyp und der Wohnfläche ab. Wärmepumpen sind deutlich effizienter als Nachtspeicherheizungen – bei gleicher Wohnfläche brauchen sie weniger als die Hälfte an Strom.

Wohnfläche Wärmepumpe Nachtspeicherheizung Kosten bei 24 Ct/kWh
60 m² ~2.500 kWh ~6.000 kWh 600–1.440 €
80 m² ~3.500 kWh ~8.000 kWh 840–1.920 €
100 m² ~4.200 kWh ~10.000 kWh 1.008–2.400 €
120 m² ~5.000 kWh ~12.000 kWh 1.200–2.880 €
150 m² ~6.500 kWh ~15.000 kWh 1.560–3.600 €
Hinweis: Richtwerte für ein durchschnittlich gedämmtes Einfamilienhaus. Bei Wärmepumpen basierend auf einer Jahresarbeitszahl (JAZ) von 3,5. Tatsächlicher Verbrauch variiert je nach Dämmung, Baujahr und Heizverhalten. → Jetzt Kosten berechnen
Infografik: Heizstrom-Verbrauch nach Wohnfläche – Wärmepumpe vs. Nachtspeicherheizung

Eintarif oder Doppeltarif?

Je nach Zählertyp und Heizungsart zahlst du für deinen Heizstrom entweder einen einheitlichen Preis (Eintarif) oder unterschiedliche Preise für Tag und Nacht (Doppeltarif mit HT/NT). Die richtige Wahl kann schnell 100–200 € im Jahr ausmachen.

Eintarif

Ein Preis, 24 Stunden

Du zahlst rund um die Uhr denselben kWh-Preis. Einfach und transparent – keine Unterscheidung zwischen Tag und Nacht.

Ideal für:

Wärmepumpen, die gleichmäßig über den Tag laufen. Auch gut, wenn du keinen Doppeltarifzähler hast.

Doppeltarif (HT/NT)

Tag teurer, Nacht günstiger

Hochtarif (HT) tagsüber, Niedertarif (NT) nachts – oft 6–8 Ct/kWh Differenz. Erfordert einen Doppeltarifzähler.

Ideal für:

Nachtspeicherheizungen, die überwiegend nachts laden. Je mehr Verbrauch in der NT-Zeit, desto mehr sparst du.

Nicht sicher, welchen Zählertyp du hast? Schau auf deine Abrechnung: Zeigt sie einen Zählerstand, ist es ein Eintarifzähler. Zeigt sie zwei Zählerstände (HT und NT), hast du einen Doppeltarifzähler.

§14a EnWG: Reduzierte Netzentgelte für Heizstrom

Seit Januar 2024 gilt die Neuregelung des §14a Energiewirtschaftsgesetz. Betreiber von steuerbaren Verbrauchseinrichtungen – dazu zählen Wärmepumpen, Nachtspeicherheizungen und Wallboxen – können beim Netzbetreiber reduzierte Netzentgelte beantragen.

Was bekommst du?

Reduzierte Netzentgelte – je nach Netzbetreiber sparst du 100–200 € pro Jahr. Das senkt deinen kWh-Preis spürbar.

Was gibst du dafür?

Der Netzbetreiber darf deine Anlage in Spitzenzeiten auf 4,2 kW drosseln. Wichtig: Deine Heizung wird nie komplett abgeschaltet, sondern nur zeitweise gedimmt.

Merkst du etwas?

In der Praxis kaum. Wärmepumpen mit Pufferspeicher heizen durch die Drosselung problemlos weiter. Nachtspeicher laden ohnehin nachts, wenn kaum gedrosselt wird.

Wichtig: Frag aktiv bei deinem Netzbetreiber nach – viele informieren ihre Kunden nicht automatisch über diese Möglichkeit. Die Beantragung ist unkompliziert und lohnt sich fast immer.

Heizstromanbieter wechseln in 3 Schritten

Der Wechsel deines Heizstromanbieters ist einfacher als du denkst. Du brauchst nur deine PLZ, deinen Verbrauch und wenige Minuten Zeit. Den Rest erledigt dein neuer Anbieter – inklusive Kündigung beim alten.

1
Tarife vergleichen

Gib oben deine PLZ und deinen Verbrauch ein. Du siehst sofort die günstigsten Heizstromtarife für deinen Wohnort.

2
Wunschtarif auswählen

Vergleiche Preise, Vertragslaufzeiten und Preisgarantien. Achte auf Tarife mit mindestens 12 Monaten Preisgarantie.

3
Online wechseln

Schließe den Wechsel direkt online ab. Dein neuer Anbieter übernimmt die Kündigung beim alten – du musst nichts weiter tun.

Gut zu wissen:

In der Grundversorgung beträgt die Kündigungsfrist nur 2 Wochen – du kannst also schnell wechseln. Bei Sondertarifen gilt die vertraglich vereinbarte Laufzeit. Deine Stromversorgung ist während des gesamten Wechsels gesetzlich garantiert – es gibt keine Unterbrechung.

Du brauchst noch eine Übersicht, welche Daten du für den Wechsel brauchst? Auf unserer Seite Heizstrom sparen findest du eine Checkliste zum Ausdrucken.

Heizstrom oder Gas: Was ist günstiger?

Viele Hausbesitzer fragen sich, ob Heizen mit Strom oder Gas die bessere Wahl ist. Die Antwort hängt vom Heizungstyp und dem aktuellen Preisniveau ab.

Wärmepumpe (Strom) Gasheizung Nachtspeicher (Strom)
kWh-Preis 22–27 Ct 10–14 Ct 22–27 Ct
Effizienz 1 kWh → 3–5 kWh Wärme 1 kWh → ~1 kWh Wärme 1 kWh → ~1 kWh Wärme
Kosten 120 m²/Jahr ~1.200 € ~2.100 € ~2.880 €
CO₂-Ausstoß Gering (mit Ökostrom: null) Hoch (fossiler Brennstoff) Mittel bis gering

Gas ist pro kWh zwar günstiger, aber eine Gasheizung ist weit weniger effizient als eine Wärmepumpe. Unterm Strich heizen Wärmepumpen in den meisten Fällen günstiger als Gas – bei deutlich geringerem CO₂-Ausstoß. Nachtspeicherheizungen sind dagegen die teuerste Variante – hier lohnt sich ein Umstieg besonders.

Infografik: Jährliche Heizkosten im Vergleich – Wärmepumpe 1.200 € vs. Gasheizung 2.100 € vs. Nachtspeicherheizung 2.880 € bei 120 m²

Du heizt mit Gas und willst deine Kosten senken? Dann schau dir unseren Gaspreisvergleich an – auch dort kannst du durch einen Anbieterwechsel mehrere Hundert Euro im Jahr sparen.

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Häufige Fragen zum Heizstromvergleich

Was kostet 1 kWh Heizstrom aktuell?
Anfang 2026 liegt der Heizstrompreis bei günstigen Alternativanbietern zwischen 22 und 27 Ct/kWh. In der Grundversorgung zahlst du dagegen oft 35–42 Ct/kWh. Den genauen Preis für deine PLZ siehst du in unserem Vergleichsrechner oben auf dieser Seite.
Ist Heizstrom günstiger als normaler Strom?
Ja, in der Regel schon. Heizstrom profitiert von niedrigeren Netzentgelten und einer gedeckelten Konzessionsabgabe. Im Schnitt liegt der Preis 20–30 % unter dem normalen Haushaltsstrom. Voraussetzung ist ein separater Heizstromzähler.
Kann ich meinen Heizstromanbieter frei wählen?
Ja, seit der Liberalisierung des Strommarkts kannst du deinen Heizstromanbieter frei wählen – genau wie beim Haushaltsstrom. Der Wechsel dauert wenige Minuten und dein neuer Anbieter übernimmt die Kündigung beim alten. Deine Stromversorgung ist während des gesamten Wechsels gesetzlich garantiert.
Was ist der Unterschied zwischen Eintarif und Doppeltarif?
Beim Eintarif zahlst du rund um die Uhr denselben kWh-Preis. Beim Doppeltarif (HT/NT) gibt es einen teureren Hochtarif tagsüber und einen günstigeren Niedertarif nachts. Nachtspeicherheizungen profitieren meist vom Doppeltarif, Wärmepumpen fahren oft mit dem Eintarif günstiger.
Wie viel kann ich durch einen Anbieterwechsel sparen?
Abhängig von deinem Verbrauch und dem aktuellen Tarif sind 200 bis über 1.000 € Ersparnis pro Jahr realistisch. Besonders groß ist das Sparpotenzial, wenn du noch in der Grundversorgung bist. Berechne deine persönliche Ersparnis mit unserem Heizkostensparrechner.
Brauche ich einen separaten Zähler für Heizstrom?
Ja, für einen Heizstromtarif ist ein separater Stromzähler Voraussetzung. Dieser wird getrennt vom Haushaltsstromzähler betrieben. Falls du noch keinen hast, kann dein Netzbetreiber einen nachrüsten – die Kosten von 50–100 € rechnen sich in der Regel schon im ersten Jahr.
Was ist §14a EnWG und lohnt sich das?
§14a EnWG regelt reduzierte Netzentgelte für steuerbare Verbrauchseinrichtungen wie Wärmepumpen und Nachtspeicherheizungen. Im Gegenzug darf der Netzbetreiber deine Anlage in Spitzenzeiten auf 4,2 kW drosseln. Die Ersparnis liegt bei 100–200 € pro Jahr und lohnt sich fast immer.
Heizstrom oder Gas – was ist günstiger?
Gas ist pro kWh günstiger (10–14 Ct), aber eine Gasheizung ist weit weniger effizient als eine Wärmepumpe. Unterm Strich heizen Wärmepumpen meist günstiger: Bei 120 m² kostet Heizstrom mit Wärmepumpe ca. 1.200 €/Jahr, Gas ca. 2.100 €/Jahr. Wenn du Gas nutzt, kannst du trotzdem sparen – schau dir unseren Gaspreisvergleich an.